Bronzeausstellung in Lützelflüh

Mit einer Führung des Gemeinderates und der Tourismus- und Kulturkommission Lützelflüh eröffnete Freddy Air Röthlisberger zusammen mit seiner Gattin Dr. Helen Hagenbüchle am Montag die Tore seiner Ausstellung. Auf der Wiese zwischen dem Gasthof Ochsen und der Kirche Lützelflüh stehen die imposanten Bronzefiguren – fünfzehn an der Zahl - und zeigen Menschen und Begebenheiten aus den Geschichten von Jeremias Gotthelf. Sie passen so ausgezeichnet ins Gotthelf-Dorf Lützelflüh.
 
Freddy Air Röthlisberger, Zürcher Künstler mit Wurzeln im Emmental, war es beim Modellieren der Figuren wichtig, dass hier nicht Dekorationsgegenstände entstanden, sondern dass die Bronzen fast eine rhetorische Aussagekraft besitzen, die im Kleid der Gotthelfschen Charakter auf die Zu- und Umstände der heutigen Zeit verweisen können. Um diesem Ziel gerecht zu werden, wählte er aus den Erzählungen Themen aus, welche heutige Menschen ebenso umtreiben, wie die Leser zu Gotthelfs Zeiten.
 
In der Nähe des neuen Gotthelf Zentrums, welches seit August 2012 seine Tore geöffnet hat, stehen sie nun also, die Bronzen. „Barthli der Korber“, „Hansjoggeli und Bäbi“, der „Armenvogt“ und wie sie alle heissen, mögen dann auch zu überzeugen. Die Ausstellung ist vom Gotthelf Denkmal oder vom Gasthof Ochsen her frei zugänglich und freut sich auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher. Dem Künstler ist es ein Anliegen, dass diese fünfzehn Werke als Einheit auch der zukünftigen Generation erhalten bleiben können.

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Dr. Helen Hagenbüchle erläutert in spannender Art und Weise die Entstehungsgeschichte der Bronzen und was Freddy Air Röthlisberger zu diesen Werken inspiriert hat.



Freddy Air Röthlisberger mit „Hansjoggeli und Bäbi“

 
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